Kulturprogramm 2025 in der Reihe “Café de Flore” des Kulturverein Freie Sicht aufs Mittelmeer
Café de Flore - Philosophieren, debattieren und geniessen
mit Dr. Stefan Zweifel (Philosoph, Austellungsmacher und Ùbersetzer)
Wir sind euch um jede Spende sehr dankbar!
Kulturverein Freie Sicht aufs Mittelmeer (2015 gegründet)
Zürcher Kantonalbank: CH70 0070 0110 0057 2836 5
Wir wollen einen breit zugänglichen, niederschwelligen, packenden Treffpunktschaffen, an dem sich die Leute zu aktuellen Gesellschaftsthemen und -debatten unterhalten, über deren Spiegelung in der Literatur, in den Filmen, in der (populären) Musik sowie auch umgekehrt über die zivilgesellschaftliche Funktion von Kultur. Einmal im Monat planen wir einen von uns moderierten Debattierclub mit zwei gendergerecht ausgewählten Gästen.
Die Ausgangsidee für unser der Aktualität genauso wie der Nachhaltigkeit verpflichteten Programms im Café de Flore lautet: Der Welt, wie wir sie kennen oder zu kennen glauben, steht ein enormer ökologischer und technologischer Wandel bevor. Die Krise, wie auch das weltweit eingeklagte Krisengefühl rühren gewissermassen von den Verkürzungen, der Atemlosigkeit und der Marktschreierei unserer Gesellschaft her. Auf dieser Bassis kann Demokratie nicht weiter bestehen-lediglich das Autokratische wird lauter und stärker.
In Anlehnung an das Pariser Café de Flore, in dem Simone de Bauvoir und Jean-Paul Sartre die Interlektuellen ihrer Zeit versammelten und über Àsthetik und Moral debattierten, kultivieren wir in der Wirtschaft Tessinerkeller einen Ort der Begegnung und der Debatte, dessen gediegene Kultur schweizweit und international ausstrahlen soll.
Kulturprogramm 2025
Mittwoch, 11.6.25, 20 Uhr, Kulturmarkt in Zürich
Inspirationen
jenischer Kultur
mit Dr. Stefan Zweifel (Philosoph, Ausstellungsmacher und Ûbersetzer) und Andreas Müller (Filmregisseur, Autor, Produzent (RUÀCH-EINE REISE INS JENISCHE EUROPA) und Maryse Rosa Sablonier (Jenische Verwandtschaft), Peter Weber (Schriftsteller) und Melinda Nadj Abonji ( Schriftstellerin)
Filmausschnitte aus „Ruäch“, ein Gespräch und eine Hommage an Mariella Mehr
Mittwoch, 27.8.25, 20 Uhr, Kulturmarkt Zürich
Es ist Krieg und wir gehen hin: Paul Parin - Ethnopsychoanalitiker
mit Dr. Stefan Zweifel (Philosoph, Ausstellungsmacher und Ùbersetzer) und Robert Hunger-Bühler (Schauspieler, Regisseur und Autor)
"Ich bin der Sieg
Mein Vater war der Krieg
Der Friede ist mein lieber Sohn
Er gleicht meinem Vater schon"
Paul und Goldy Parin entdeckten die Ethnopsychoanalyse, um nicht nur die Psyche anderer Kulturen, sondern in deren Spiegel unsere eigene Psyche zu erhellen. Beide kämpften an der Seite von Partisanen im 2. Weltkrieg. Stefan Zweifel zeichnete den letzten Text von Paul Parin auf, der 2009 in Zürich verstorben und zuvor erblindet ist: Es ging um die Frage, ob man mit Mitteln der Psychoanalyse die Mächtigen von ihrem Wahn zur Macht heilen könne.
Tickets: Fr. 25.- bitte online bestellen auf : beatriz@freie-sicht-aufs-mittelmeer.ch
Bar geöffnet ab 17 Uhr . Kommt bereits vor dem Anlass und wir freuen uns auf gute Gespräche!
diese zwei Veranstaltungen finden im Kulturmarkt Zürich, Aemtlerstrasse 23, 8003 Zürich statt
www.freie-sicht-aufs-mittelmeer.ch